Sprache und Stil deines Blogs

Stil & Sprache deines Blogs

Stil & Sprache deines Blogs

Während der Blogname die Einladung ist, bringt der Stil des Blogs den ersten Eindruck: Richtest du den Blog-Raum wie ein Büro oder deine Küche ein? Persönlich oder neutral? Was sind die Einrichtungselemente, die du dabei zur Verfügung hast?

Diese Fragen würde ich dir in einer persönlichen Beratung stellen und ich würde mich mit dir auf die Suche nach den Antworten machen, die dir das Starten deines Blogs erleichtern:

Wie sprichst du?

Wirst du deine Leserinnen direkt ansprechen? Wenn ja, wie? Mit du oder Sie? Im Video-Tutorial #1 Vorüberlegungen stellt Susanne auch diese Frage. Dazu solltest du dich fragen: Will ich meinen Blog als einen Raum für Dialog oder möchtest du den Fokus auf dich und dein Können legen? Möchtest du eine Community aufbauen oder eine locker wechselnde Leserschaft, je nach Thema deiner Beiträge? Möchtest du eher Fragen stellen oder Antworten präsentieren, um dich als Experte_in zu einem Thema zu positionieren? Sprichst du zu anderen oder, wie Martin Lindner vom Digfish Blog im Video-Interview sagt, Sprichst du zu dir selbst? (Er ist auch der Meinung, dass man seinen Tonfall (Stil) erst beim Schreiben entwickelt.)

Was für eine Sprache braucht deine Leserschaft, um sich willkommen und wohl zu fühlen? Sprichst du oder ein Team oder eine Institution?

 

Sprache und Stil deines Blogs
Entscheide dich

Wer soll an deinem Blog mitwirken?

Wie lebendig möchtest du deinen Blograum gestalten? Viel Leben bedeutet auch erstmal intensive Arbeit und investierte Zeit. Hast du die? Wirst du andere einladen, deinen Blog mitzugestalten, zum Beispiel durch Gastbeiträge? Welche anderen Blogs wirst du lesen und wo wirst du dich einbringen? Oder erwartest du, dass andere deinen Blog lesen und auf deine Beiträge reagieren, obwohl du die Beiträge auf anderen Blogs nicht beachtest? Möchtest du Dialoge und Gespräche auf deinem Blog führen? Wie und wo kannst du Menschen erreichen, um sie auf deinen Blog einzuladen? Welchen Mehrwert bieten deine Blogbeiträge jeweils für deine Netzwerke?

Wie bewegst du dich in deinem Blograum?

Wirst du regelmäßig posten? Wirst du zuverlässig, berechenbar sein in der Frequenz und deinen Reaktionen? Wann wird berechenbar langweilig? Bindest du den Blog an deine Person wird dies andere Erwartungen wecken, als wenn offensichtlich ein Redaktionsteam oder eine Institution dahinter steht? Wie schnell reagierst du auf Kommentare? Beantwortest du jeden Kommentar oder förderst du Gespräche untereinander – dann brauchst du wahrscheinlich Social-Media-Begleitung in Form einer Gruppe.

Welche visuellen Elemente wirst du nutzen?

Wie wichtig werden dir Bilder sein? Wirst du Bilder nutzen, um deinen Stil zu unterstreichen? Woher kommen diese Bilder? Wirst du sie selber zeichnen oder fotografieren? Möchtest du diese Bilder im Internet suchen?

 

Manche beantworten diese Fragen intuitiv. Diese Menschen würden aber wahrscheinlich diesen Beitrag nicht lesen, sondern hätten schon einfach einen Blog gestartet und sich ausprobiert. Da du diesen Artikel bis hierhin gelesen hast, nehme ich an, du möchtest dir zumindest einige dieser Fragen als Unterstützung im Vorfeld beantworten. Also: Welche drei Fragen sind für dich die wichtigsten, um deinen Blog starten zu können?

(Natürlich kannst du Stil und Sprache deines Blogs jederzeit anpassen. Jetzt geht es darum, dir den Start zu erleichtern.)

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